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SMC GOLDACH

Eine Gruppe mit einer gemeinsamen Leidenschaft

An einer Stammtischrunde im Jahre 1988 in Rheineck entstand die Idee, die Bahnhofstrasse unter Wasser zu setzen. Aus organisatorischen Gründen musste ein Verein gegründet werden, um an die verschiedenen Adressen bestehender Vereine von Modellschiffkapitäne zu gelangen. Seit der Gründung hat sich so einiges verändert. 

1990er Jahre

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1991 zeichnete sich ab, dass der SMC Goldach (1989 – 2009 SMC Rhynegg) den Schuppisweiher als Fahrwasser benutzen darf.

Dies war nur möglich, dank dem Entgegenkommen der Firma
Gerschwiler (Pächter) und den Ortsbürger von Goldach (Grundeigentümer).

Das Wasser des Schuppisweihers war aber kaum erreichbar, denn rund 3/4 des Ufers völlig von Büschen und Bäumen zugewachsen und der Rest in ständiger Veränderung durch den Betrieb des Kieswerkes.

1990er

Im weiteren sah es eher wie bei einem Alteisenhändler aus, Reste vom Schwimmbagger, Silos, jeder Menge Förderbänder und Sonstiges türmte sich flächendenkend auf dem Areal auf. Bevor wir also überhaupt ein Modellschiff zu Wasser bringen konnten, hiess es, einen Platz zu finden und ihn entsprechend gestalten. Im Frühjahr 1992 begannen wir mit den Bauarbeiten. Ende 1992 und Anfang 1993 wurde das Areal um uns herum weitestgehend von den Altlasten befreit und veränderte sich dementsprechend enorm. 1994 wurde der Damm, der das Kieswerk vom Weiher schützt, erhöht. Dies hatte für uns zur Folge, dass unser fester Steg überflutet wurde. Mit Eisengitter von der ARA Altenrhein konnten wir einen neuen Steg erstellen. Segeln entwickelte sich damals zu einem festen Bestandteil unseres Vereins. 

1996 war aber vor allem politisch ein wichtiges Jahr. Nach langem Rechtsstreit wurde der definitive Zonenplan für das Gebiet Schuppis erstellt. Unser Club-Areal wurde der Schutzzone zugewiesen. Damit gabs für uns zwei Möglichkeiten: Den Geräteschuppen mit offenem Unterstand samt Feuerstelle zu zügeln oder auf Gutwill der Gemeinde Goldach zu bleiben. Nachdem die Firma Gerschwiler uns rund 30m vom alten Standort ein passendes Stück Boden zur Verfügung stellte, konnten wir im Herbst die Baueingabe machen für die Umsiedelung unserer Bauten. Nach den entsprechenden Vorbereitungen am neuen Standort (Betonfundamente erstellen), war der eigentliche Akt eine rund zweistündige Angelegenheit und der Geräteschuppen mit Unterstand standen am neuen Ort. Auch das Cheminée hatte den Umzug schadlos überstanden. Das Ganze war nur Dank der Unterstützung der Firma Gerschwiler möglich (kostenlose Kranbenutzung, inklusive Fahrer). 1997 galt es die Umgebungsarbeiten (Rasen, Kiesweg, Parkplatz etc.) zu erstellen und pflegen. Saisonstart am neuen Standort. 1998 zeigte sich, dass der Weiher immer mehr zu verlanden drohte (Schwemmsandablagerungen vom Kieswerk). Da eine weitere Dammerhöhung zu gefährlich war, begann die Firma Gerschwiler den Weiher, durch den Bau eines neuen Dammes, in zwei Teile zu teilen. Durch diese Massnahme wurde zwar das Fahrwasser für uns etwas kleiner, dafür bestand aber die Hoffnung, dass so die neue Grösse des Weihers erhalten bleibt. 1999 trennte jetzt der neue Damm den Weiher in zwei Teile. Nach den entsprechenden Ausbaggerungen der Schwemmsandablagerungen, stand nun das Fahrwasser in seiner heutigen Grösse zur Verfügung. Es zeigte sich auch schnell, dass der Schwemmsand sich nun im kleinen Vorweiher ablagern konnte und von nun an recht sauberes Wasser in den Schuppisweiher fliessen kann.

In diesem regenreichen Jahr erreichte der Schuppisweiher seinen höchsten Stand seiner Geschichte. Da wir in diesem Jahr zum ersten Mal eine Schweizermeisterschaft durchführten, war der Bau einer zweiten Startstelle für die Mono- und Hydro-Klassen erforderlich.

2000er Jahre

2000er
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Im Jahr 2000 gab es einen weiteren Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte. Mit der endgültigen Fertigstellung des Dammes, konnten wir die Elektrifizierung unseres Geräteschuppens verwirklichen. Diese Elektroleitung ist als Erdleitung im neuen Damm (ca. 90m) und als isolierte Freileitung (ca. 80m) bis ans Betonwerk verlegt. Im weiteren erhielten wir einen ausrangierten Baucontainer von der Firma Baumgartner in Rheineck, den wir als Lager für die diversen Werkzeuge, wie Rasenmäher, Gartengeschirr, Partyzelte und was halt so anfällt, gut gebrauchen können. Zum Saisonauftakt gab es ein leckeres Spanferkel.

2001 hatten wir Grosses vor, an der HV Ende Januar entschieden wir uns für den Neubau unseres Geräteschuppens. Nachdem die Gemeinde Goldach recht speditiv die Baubewilligung erteilte, konnten wir am 17. März 2001 mit den Arbeiten beginnen. 7 Wochen später, am 28. April 2001 stand unser neuer Geräteschuppen bereits. Im selben Jahr war auch unser Naviga Dreieck zum ersten Mal im Einsatz. 

2002 stand vor allem im Zeichen der Verfeinerungen. Als Einwasserungshilfe für Modellboote gabs einen Schiffskran. Vor dem Geräteschuppen vergrösserten wir den Kiesplatz. Zum Saisonstart waren fast alle Mitglieder anwesend. Im Dezember isolierten und täferten wir den Geräteschuppen. 

2003 war eher ein ruhiges Jahr. Nebst der Optimierung des Kiesplatzbedachung und einer leichten Umgestaltung der Mono-/Hydrostartstelle gabs keine Bautätigkeit. Stand das letzte grosse Bauprojekt, die Erneuerung des Unterstandes, auf dem Programm. Zwischen Februar und Juni wurden die Bodenfundamente neu gesetzt, das Clubhaus mit einer Holzlasur aufgefrischt und neue Tischfundamente eingebaut. Für die kühlere Jahreszeit wurden zudem Seitenwände eingebaut, welche im Sommer abmontiert werden können. Im Jahr 2006 musste der Eisenroststeg demontiert werden, damit die abgesenkten Tragpfosten neu gesetzt werden konnten. Die Uferverbauung bei den Rüsttischen erstellten wir komplett neu.
Beim Mono- und Hydrostartplatz durften wir den Sanddamm so anpassen, dass jetzt ein Zelt für die Zeit-und Rundenmessung optimal platziert werden kann. Um die grossen Zelte auf der Wiese sicherer gegen Wind aufbauen zu können, erstellten wir 36 Betonfundamente mit Verschraubung. Die komplette Aussenseite des Unterstandes und die Wetterseite des Clubhauses versahen wir mit einem Holzlasuranstrich, damit das Holz wieder gegen die Witterung geschützt ist.

2018 bis heute

2018
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Die Parzelle, auf dem sich das Clubareal des SMC Goldach befindet, gehörte der Firma Gerschwiler AG. Im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Erschliessungsstrasse wurde 2017 ein Landabtausch zwischen der Firma Gerschwiler AG (heute Walo Bertschinger AG Ostschweiz) und der Ortsgemeinde Goldach, sowie der Gemeinde Goldach vollzogen. Ab diesem Zeitpunkt gehört die Parzelle der Ortsgemeinde Goldach und es wurde ein Pachtvertrag im Baurecht mit der Firma Walo Bertschinger AG Ostschweiz für 50 Jahre abgeschlossen.

Die Umbauarbeiten auf dem Clubareal hatten im Jahr 2018 rasch begonnen. Als erstes wurde für den im Juli 2018 stattfindenden Mono S7 Cup in kürzester Zeit ein neuer Steg erstellt.

In den nächsten Jahren mussten sämtliche, rechtliche und örtliche Schritte geklärt werden, ehe im Winter 2020 das neue Clubhaus eröffnet werden konnte.

Das neue Clubhaus wird rege für interne Anlässe von Mitglieder:innen und dem Verein rege genutzt. Seit dem Neubau durften wir schon zwei mal den Mono S7 Cup, einige Schaufahren und im August 2023 das Alemannen-Treffen austragen.

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